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Appell von über 100 Medizinprofessorinnen und -professoren für ein Verbot der Tabakaußenwerbung

22.09.2016

Über 100 Medizinprofessorinnen und -professoren wenden sich mit einem dringlichen Appell an die Mitglieder der Regierungsfraktionen im Deutschen Bundestag, die bestehenden Tabakwerbeverbote auszuweiten. Die Unterzeichner des Aufrufs kommen aus den von den gesundheitsschädlichen Folgen des Rauchens am stärksten betroffenen Fachgebieten der Pneumologie, Kardiologie, Angiologie, Onkologie, Pädiatrie, Gynäkologie und Arbeits- und Umweltmedizin. Mit ihrem Appell unterstützen die Medizinerinnen und Mediziner einen Gesetzentwurf der Bundesregierung für ein Verbot der Außenwerbung für Tabakerzeugnisse und E-Zigaretten und fordern die Mitglieder des Bundestages auf, den Gesetzentwurf auf die Tagesordnung des Parlaments zu setzen, die darin vorhandenen Ausnahmen von einem Werbeverbot zu streichen und den Gesetzentwurf zu verabschieden.

Dieser einzigartige Appell wurde von der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (Mitglied des ABNR) koordiniert. Die Forderung nach einem Tabakwerbeverbot für den öffentlichen Außenbereich wird auch von anderen betroffenen medizinischen Fachgesellschaften sowie von der Bundesärztekammer und dem Marburger Bund erhoben.

Hierzu die  Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin

Weitere Publikationen des ABNR zum Thema:

 ABNR-Positionen 11/2016 - Die europäische Tabakproduktrichtlinie – eine Chance für ein Verbot der Außenwerbung für Tabakprodukte und elektronische Zigaretten

 ABNR-Positionen 10/2015 - Tabakwerbeverbot

 Pressemitteilung des ABNR zu einem umfassenden Tabakwerbeverbot

 Stellungnahme des ABNR zu einem umfassenden Tabakwerbeverbot