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Aktuelles

Drei aktuelle Publikationen des DKFZ zum Thema „Tabakaußenwerbung“

17.10.2016

Drei neue Factsheets des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) unterstreichen die Notwendigkeit eines Tabakaußenwerbeverbots:

1.  „Tabakwerbung auf Plakaten spricht Jugendliche an – Außenwerbeverbot dringend notwendig!“
Das Factsheet kommt zu dem Schluss, dass Tabakwerbung in Deutschland allgegenwärtig ist. Vor allem die Außenwerbung wird von einem Großteil der Bevölkerung und insbesondere von Jugendlichen registriert. Die im europäischen Vergleich sehr hohe Wahrnehmung der Außenwerbung unterstreiche die Notwendigkeit eines Verbots der Außenwerbung für Tabakerzeugnisse und E­-Ziga­retten.


2.  „Große Zustimmung zu einem Verbot der Tabakaußenwerbung“
Eine im Auftrag des DKFZ vorgenommen Erhebung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Oktober 2016 zur Zustimmung zu Verboten der Tabakwerbung auf Plakatwänden und am Verkaufsort hat ergeben, dass insgesamt drei Viertel der Befragten ein Verbot der Außenwerbung für Tabakerzeugnisse befürworten. Unter Nichtrauchern (87 Prozent) und ehemaligen Rauchern (82 Prozent) ist die Zustimmung besonders hoch, aber selbst bei den Rauchern liegt sie noch bei 50,3 Prozent.

3.  Verbot der Außenwerbung für Tabakprodukte – Positionen und Fakten
Ein Fakten-Check für zehn häufig genannte Positionen zu einem Tabakaußenwerbeverbot.

Vor dem Hintergrund der starken Wahrnehmung von Plakatwerbung für Tabakprodukte – insbesondere bei Jugendlichen – und der Tatsache, dass sich die große Mehrheit der Bevölkerung ein Außenwerbeverbot für Tabakprodukte wünscht, fordert das DKFZ die Bundesregierung auf, ihrer Verpflichtung aus dem Tabakrahmenübereinkommen der WHO nachzukommen und umgehend das längst überfällige Verbot der Außenwerbung für Tabakprodukte einzuführen.

Näheres hierzu auch in der  Pressemitteilung des DKFZ.