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Welt-Nichtrauchertag 2006

”Tabak: Tödlich in jeder Form”

Hintergrundinformationen des Aktionsbündnis Nichtrauchen

Pressemitteilung zum Welt-Nichtrauchertag 2006 vom 29.05.2006

Die Idee für das Plakat zum diesjährigen Welt-Nichtrauchertag stammt von Michael Lehmann (16 Jahre), Schüler der Klasse 9 am Sonderpädagogischen Förderzentrum in Maxhütte-Haidhof.

Am 31. Mai 2006 ist Welt-Nichtrauchertag. Unter dem diesjährigen Motto „Tabak: Tödlich in jeder Form“ informieren die Deutsche Krebshilfe, das AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN und die Welt-Gesundheitsorganisation (WHO) über die Gesundheitsgefahren des Rauchens und klären über die verheerenden Folgen des Passivrauchens auf.

Gerade im Juni ist das Thema „Passivrauchen“ von großer Bedeutung: Wenige Tage nach dem Welt-Nichtrauchertag beginnt das sportliche Großereignis des Jahres - die Fußball-Weltmeisterschaft. Fußballfreunde aus dem Ausland werden jedoch in den deutschen Stadien direkt mit dem Zwangsmitrauchen konfrontiert. Denn im Gegensatz zu vielen internationalen Sportveranstaltungen, wie der WM 2002 in Japan/Südkorea und der WM 2010 in Südafrika, ist das Rauchen in deutschen Stadien bislang nicht untersagt.

Deutschland sollte jetzt rasch ein deutliches Zeichen gegen den Tabakkonsum setzen und die wichtige Bedeutung einer rauchfreien Umwelt und Gesellschaft betonen: Sport und Rauchen passen nicht zusammen! Unterstützen Sie uns deshalb bei der Forderung nach einem verbindlichen und umfassenden Rauchverbot in allen WM-Stadien.

Machen Sie mit – Ihr Engagement rettet Leben!

Rauchen ist eine Sucht, die allein in Deutschland 140.000 Menschen pro Jahr das Leben kostet.

Mit Ihrem Engagement können Sie viel bewegen. Hängen Sie das Plakat zum diesjährigen Welt-Nichtrauchertag in Ihrem beruflichen und privaten Umfeld auf. Regen Sie an, Ihre Einrichtung, Institution oder Ihr Vereinsgelände zur rauchfreien Zone zu erklären.

Informieren Sie über die Gesundheitsgefahren des Rauchens und klären Sie über die verheerenden Folgen des Passivrauchens auf. In Deutschland rauchen rund 20 Millionen Menschen zwischen 18 und 59 Jahren. Zigarettenrauchen führt in Deutschland jährlich zu mehr Todesfällen als durch Aids, Alkohol, illegale Drogen, Verkehrsunfälle, Morde und Selbstmorde zusammen. Auch Passivrauchen ist lebensgefährlich: Derzeit sterben jährlich mehr als 3.300 Nichtraucher an den Folgen des Passivrauchens in Deutschland. Denn der Passivrauch enthält giftige Substanzen wie Blausäure, Ammoniak und Kohlenmonoxid, aber auch eine Vielzahl krebserregender Stoffe wie Nitrosamine, Benzol, Arsen, Cadmium und Chrom.

Das AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN ist ein Zusammenschluss namhafter Organisationen des Gesundheitswesens in Deutschland. Es wurde mit dem Ziel gegründet, Maßnahmen zur Eindämmung der Gesundheitsgefahr „Rauchen“ auf politischer Ebene anzuregen, zu fördern und zu begleiten. Folgende Organisationen bilden das Steuerungsgremium des AKTIONSBÜNDNISSES: Ärztlicher Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit, Bundesärztekammer, Bundesvereinigung für Gesundheit, Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen, Deutsches Krebsforschungszentrum, Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe und Deutsche Lungenstiftung.

World No Tobacco Day 2006

internationales Motto:
Tobacco: deadly in any form or disguise

internationale Informationen:

 Informationen der WHO